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WAS IST OSTEOPATHIE?

Die Osteopathie ist ein Behandlungskonzept für Menschen jeden Alters, das den gesamten Körper einbezieht -  also die komplette Anatomie mit all ihren Funktionen. Sie hat das Ziel, mit allen Strukturen des Körpers zu arbeiten, also Knochen, Muskeln, Organe, Nerven usw. Um sich dem Gewebe und den anatomischen Strukturen anzunähern und sie zu testen, erfolgt die Untersuchung mit den Händen. 

Die Behandlung ist grundsätzlich schmerzfrei und wird in der Regel als sehr angenehm, beruhigend und entspannend empfunden. Während oder nach der Behandlung werden oft positive Veränderungen im Körper wahrgenommen, z.B. Spannungsveränderungen, Entspannung oder Wärmegefühle. Ernsthafte oder negative Nebenwirkungen sind nicht bekannt. 


Die Anatomie des Körpers ist von der Geburt an unentwegt in Bewegung.​ Dabei gibt es zwei Arten von Bewegung: Die von außen sichtbaren, willkürlichen Bewegungen und die inneren im Gewebe, die für uns nicht sichtbar, aber mit der Übung und den Händen spürbar sind. Diese Bewegungen im Inneren sind immer Ausdruck ihrer Funktion und damit das Messmittel für die Untersuchung und der Behandlung. Osteopathie bedeutet also, eine anatomische Struktur tatsächlich anzufassen, auch durch Gewebe hindurch, um ihre Bewegung oder Funktion zu verbessern. Dabei wird immer der ganze Körper des Menschen einbezogen, schließlich ist alles in ihm miteinander verbunden und, wie eingangs erwähnt, immer in Bewegung. Das macht den Menschen so besonders: Er ist nicht gebaut wie ein Haus oder eine Maschine, die logisch aus verschiedenen Einzelteilen zusammengesetzt werden. Der menschliche Körper entwickelt und verändert sich ein Leben lang als Ganzes mit unendlich vielen Verbindungen und Zusammenhängen, die der Verstand wahrscheinlich nie ganz begreifen wird.

Die privaten Kassen, die Beihilfe und die Heilfürsorge erstatten die Kosten in der Regel, je nach Vertrag  (für genauere Informationen klicken Sie bitte den Button Kosten). Auch die meisten gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen zwischenzeitlich die osteopathische Behandlung.

Die Osteopathie unterscheidet sich deutlich von anderen Therapieformen wie z.B. der Chiropraktik:

Diese behandelt nur die Muskeln und das Skelett des Körpers und wirkt dort manipulativ;  in der Osteopathie versuchen wir herauszufinden, an welcher Stelle genau der Körper Unterstützung  braucht, um seine Funktion wieder zu erlangen oder zu verbessern. So kommen verschiedene Techniken bei der Arbeit mit dem Gewebe zum Einsatz. Manipulationen, wie sie in der Chiropraktik angewandt werden, sind dabei ein kleiner Teil der möglichen Behandlungen. Auch die Physiotherapie beschränkt sich nur auf einen Teilbereich des Körpers und kann darum nicht mit Osteopathie verglichen werden. Die Cranio-Sakrale-Therapie behandelt ebenfalls nur einen Teil des Körpers (Kopf und Kreuzbein), ist dabei aber dennoch ein wichtiger Bestandteil der Osteopathie und stellt eine Methode zur Annäherung an das Gewebe dar. 

Die Osteopathie bietet eine große Palette manueller Behandlungstechniken im Umgang mit dem Gewebe und der Anatomie des Körpers. Dabei ist es das hohe Ziel und auch die Kunst, die für den zu behandelnden Menschen richtige „Technik“ zur richtigen Zeit zu wählen. So kann es sein, dass bei einem erwachsenen Menschen eine Manipulation notwendig erscheint und zum Beispiel ein Wirbel manipuliert wird. Ein Baby oder Kind hingegen bietet in der Regel keine Indikation für eine Manipulation und es werden andere Techniken zur Annäherung an das Gewebe gewählt. Wir versuchen also, ganz individuell die Art von Annäherung auszuwählen, die der Patient benötigt, damit der Körper die betreffende Funktion verbessern kann. Dabei ist Osteopathie ist keine Glaubensfrage; sie ist auf das ganzheitliche Konzept der Anatomie und Physiologie des gesamten Menschen aufgebaut. 


In unserer Praxis bieten wir osteopathische Medizin im klassischen Sinne an. All unsere Therapeuten sind an anerkannten Instituten ausgebildet. Und um diesen hohen Qualitätsstandard zu halten und stetig weiter auszubauen, führen wir in unserer Praxis regelmäßig Supervisionen und Weiterbildungen durch; auch an externe Fort- und Weiterbildungen nehmen wir 

Immer wieder teil. Dabei unterliegen wir als Mitglied des Verbandes für Osteopathie Deutschland (VOD) strengen Qualitätskontrollen. ​

Ablauf der Behandlung

Wir können es nicht oft genug sagen:

Jeder Mensch ist individuell. Deshalb können wir keine pauschalen Angaben zu Symptomen oder Behandlungsabläufen machen. Beim ersten Termin führen wir ein persönliches Gespräch. Dem folgt eine eingehende Untersuchung und eine entsprechende Behandlung. Die gibt dann bereits Aufschluss darüber, wie der folgende Behandlungsverlauf aussehen wird. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass  es Sinn macht, die ersten drei Termine relativ nah beieinander wahrzunehmen (im Abstand von 1-2 Wochen), um ausreichend Bewegung in das System des Körpers zu bringen. Danach ist es sinnvoll, etwas mehr Zeit zwischen den Terminen verstreichen zu lassen (4-6 Wochen), damit der Körper Zeit hat mit dem zu arbeiten, was wir ihm angeboten haben. Beschwerden, die schon seit längerer Zeit bestehen, müssen erfahrungsgemäß öfter behandelt werden als zum Beispiel erst kürzlich aufgetretene Beschwerden und Symptome. In der Regel sind insgesamt 3-8 Termine ausreichend.


Wir möchten aber ganz klar darauf hinweisen, dass unsere Angaben nicht als feststehende Vorgaben verstanden werden dürfen; je nach Situation und dem Patienten individuell entsprechend wird nach jedem Termin besprochen und vereinbart, ob und wann der nächste Termin erfolgen sollte.

Unter der unten stehenden Telefonnummer können Sie bei meiner freundlichen Kollegin im Büro einen Termin vereinbaren.

Ich freue mich auf Sie!